Umwelt-Tipps: Richtig Heizen und Lüften

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Wie Sie smart heizen und lüften

Grundsätzlich empfehlen wir eine gute Wärmedämmung, solare Anlagen zur Warmwasseraufbereitung und Heizung sowie Holzheizungen oder Fernwärme. Verzichten Sie möglichst auf Wärme durch Strom und Kohle. Die Heizung macht in Ihrem Haushalt bis zu 75 Prozent des Energieverbrauchs aus! Entsprechend können Sie hier besonders wirksam sparen.

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Besser heizen

  • Wenn Sie Ihre Raumtemperatur zu Hause um ein Grad Celsius senken, sparen Sie fünf bis zehn Prozent Heizenergie – und zugleich etwa 200 Kilogramm CO2 sowie rund 70 Euro pro Haushalt und Jahr.
  • Ein gutes Wohnklima erhalten Sie, wenn Sie in Schlafräumen die Temperatur auf 16 bis 18 Grad, in Fluren auf 15 Grad und in Wohn- und Kinderzimmern auf 20 Grad einstellen. Tiefer sollte die Zimmertemperatur laut Deutscher Energieagentur (Dena) allerdings nicht fallen. Die Wände kühlen sonst zu sehr ab und es können sich Schimmelpilze bilden. Geschlossene Gardinen oder Rollläden schützen nachts zusätzlich vor Wärmeverlusten. Was Sie grundsätzlich gegen Schimmelpilz unternehmen können, erfahren Sie unter Greenstars: Messtechnik für die Umwelt und Ihre Gesundheit.
  • Rüsten Sie Ihre Heizkörper mit Thermostatventilen aus. So können Sie die Temperatur für jeden Raum individuell regeln. Achten Sie darauf, dass die Thermostatköpfe nicht abgedeckt sind, da sie im schlimmsten Fall dann nur eingeschränkt funktionieren. Neben konventionellen Thermostatventilen verwenden Sie idealerweise programmierbare elektronische Thermostatventile. Diese Helferlein senken die Raumtemperatur während Ihrer Abwesenheit automatisch ab. Bei Ihrer Rückkehr ist Ihre Wohnung dann wieder warm.

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Beispiel:

Programmieren Sie die Thermostate in Ihrer Wohnung so, dass die Temperatur nachts oder wenn Sie länger nicht zu Hause sind auf 15 Grad. Damit sparen Sie rund 85 Euro und 360 Kilogramm Kohlenstoffdioxid im Jahr.

  • Kühlschränke und Spülmaschinen produzieren Abwärme. Daher reicht es aus, in der Küche sparsam zu heizen.
  • Anstatt das Fenster lange zu kippen sollten Sie alle zwei bis drei Stunden stoßlüften – bei weit geöffneten Fenstern und geschlossenem Thermostatventil. Dabei sind schon einige Minuten ausreichend, um die gesamte Raumluft auszutauschen. So können Sie in der kalten Jahreszeit bis zu 300 Kilogramm Kohlendioxid und bis zu 70 Euro einsparen.
  • Stellen Sie Durchlauferhitzer und Boiler auf die unbedingt notwendige Temperatur ein – 60 Grad sind hier ausreichend. Bei Nichtgebrauch (über Nacht und im Urlaub) schalten Sie die Geräte bitte ganz aus (notfalls mit Zeitschaltuhr).
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