Umwelt-Tipps: Energie sparen

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Wie Sie Energie sparen und Ihr Portemonnaie schonen

Die dreizehn besten Greenstars-Stromspar-Tipps finden Sie hier.
 

Greenstars: Grüner Strom – Die Steckdose als Klimaschützer

In Europa wird mehr als die Hälfte des Stroms durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas erzeugt. Jedes Jahr entstehen dadurch Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2). Weitere 35 Prozent des Stroms stammen aus Atomkraft. Diese Art der Stromerzeugung birgt die Gefahr von Unfällen mit dem Austritt radioaktiver Strahlung und produziert gefährlichen Atommüll. Es existiert jedoch eine bessere Alternative, die auch Sie nutzen können: Grüner Strom!

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Was ist Grüner Strom?

Grüner Strom nutzt die natürlichen Energien der Erde, vor allem aus Sonne, Wasser, Wind, Biomasse und Erdwärme. Man nennt sie erneuerbare oder regenerative Energiequellen, weil sie nicht versiegen. Bei ihrer Gewinnung entstehen keine Treibhausgase. Jeder Stromverbraucher kann auf Grünen Strom umstellen. Mit dessen Nutzung leistet jeder Einzelne einen Beitrag zur Entwicklung des Marktes für erneuerbare Energien. Verbraucher helfen damit der Umwelt.

Unter anderem setzt sich die Umweltorganisation WWF mit Deutschlandsitz in Berlin für eine umweltfreundliche Energieversorgung ein. Gemeinsam mit dem Öko-Institut in Freiburg und der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf gründete der WWF Deutschland den Verein EnergieVision mit Sitz in Freiburg. Dieser zertifiziert "grüne" Stromprodukte mit dem sogenannten "ok-power"-Label. EnergieVision unterstützt das Europäische Netzwerk für Grünen Strom (EUGENE) und dessen Zertifizierungskriterien.

Fünf Gründe für Grünen Strom

  1. Sie tragen dazu bei, den CO2-Ausstoß zu vermindern.
  2. Sie tun aktiv etwas für den Umweltschutz.
  3. Sie setzen die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung in die Praxis um.
  4. Sie schaffen regionale Arbeitsplätze, indem Sie die Entwicklung erneuerbarer Energien vorantreiben.
  5. Sie leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität.

CO2-Spar-Beispiel:

Bei einem Jahresstromverbrauch einer durchschnittlichen deutschen, vierköpfigen Familie von 4.500 Kilowattstunden (kWh) vermeiden Sie bis zu 2.600 Kilogramm CO2.

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Greenstars-Wasserspar-Tipps

Unabhängig davon, ob Sie Ihr Brauchwasser mittels eines Boilers oder einer Zentralheizung erwärmen: Das kostet Energie. Wenn Sie sparsam damit umgehen, dann können Sie Emissionen vermeiden und bares Geld sparen. Wir empfehlen hier die einmalige Erhitzung des Wassers auf mehr als 60 Grad, wenn Sie Ihren Boiler länger in einer niedrigeren Temperatureinstellung hatten. Dies beugt laut Trinkwasserverordnung und Stellungnahmen des Umweltbundesamtes der Bildung von gesundheitsschädlichen Legionellen im Wasser vor. Waschen Sie die Hände mit kaltem Wasser. Stellen Sie das Wasser ab, während Sie sich die Zähne putzen oder unter der Dusche einschäumen. Duschen anstatt Baden spart jede Menge Wasser. Gelegentlich macht auch Duschen zu zweit Spaß.

  • Wassersparend duschen:
    Bringen Sie einen Niederdruck-Brausekopf und einen Durchflussbegrenzer an. Bei einer täglichen Duschzeit von fünf Minuten können Sie im Jahr rund 18.000 Liter und etwa 50 Euro Wasser sparen. Sie vermeiden damit rund 400 Kilogramm CO2. 5 Minuten duschen verbraucht etwa 30 Liter Wasser, während ein Vollbad mit etwa 135 Liter Wasser zu Buche schlägt.
  • Geschirrspüler möglichst voll beladen
    und mit Sparprogramm (meist "50°C eco") laufen lassen. Spülen Sie das Geschirr nicht vor. Eine sparsame volle Maschine verbraucht weniger Wasser als das Spülen von Hand. Sie vermeiden so 98 Kilogramm CO2 und sparen 28 Euro.
  • Waschmaschine immer gut befüllen
    und die niedrigste benötigte Temperatur wählen. Eine Vorwäsche ist oft nicht notwendig. Bei 160 Waschgängen pro Jahr mit 40 anstatt 60 Grad sowie Verzicht auf Vorwäsche und Trockner können Sie 690 Kilowattstunden und 124 Euro sparen. Sie vermeiden so 430 Kilogramm CO2.
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