Die RoHS-Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe

Rohs

RoHS (Restriction of the use of certain Hazaradous Substances) steht für "die Beschränkung gefährlicher Stoffe" oder in Technokraten-Deutsch für die EG Richtlinie 2011/65/EU. Sie trat am 3. Januar 2013 in Kraft und zielt wegen des ausufernden Problems der "Wegwerfelektronik" darauf ab, kritische Bestandteile aus Technikprodukten zu verbannen. Dazu zählen insbesondere Substanzen wie Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, Polybromierte Biphenyle (PBB) und Polybromierte Diphenylether (PBDE). Diese dürfen nicht oder nur in sehr geringen Mengen enthalten sein.

Greenstars und unsere Zulieferer erfüllen die Verpflichtungen aus der ROHS-Richtlinie. Insofern haben wir alle unsere Lieferanten vertraglich dazu verpflichtet, die entsprechenden Anforderungen einzuhalten. Selbstverständlich benötigt ein Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten auch Bauteile, die nicht von der Verordnung betroffen sind. Dennoch müssen diese die Stoffbeschränkungen einhalten. Sonst könnte der Produzent nicht der Verordnung entsprechend agieren.

Volle Transparenz für unsere Kunden

Auf unseren Internetseiten kennzeichnen wir die Bauteile, die nicht von der Verordnung betroffen sind. Das ermöglicht uns, Sie immer auf dem laufenden Stand über die verfügbaren Bauteile* zu halten. So können wir Sie darüber informieren, inwieweit die Komponenten den Stoffbeschränkungen entsprechen. (*Die Gewährleistung dieser Eigenschaft kann ausschließlich der Hersteller übernehmen.)

Die RoHS-Richtlinie gilt für das Inverkehrbringen und das Bereitstellen von neuen Elektro- und Elektronikgeräten auf dem Markt. Paragraph 1 der Richtlinie teilt Elektro- und Elektronikgeräte in unterschiedliche Kategorien ein.

Ein Elektro- und Elektronikgerät ist demnach ein Gerät, das für den Betrieb mit Wechselstrom von höchstens 1.000 Volt oder mit Gleichstrom von maximal 1.500 Volt ausgelegt. Um es zu betreiben sind elektrische Ströme oder elektromagnetische Felder erforderlich, die wiederum Felder und Ströme erzeugen, übertragen oder messen.

Auf welche Elektro- und Elektronikgeräte zielt RoHS ab?

Nach wie vor betrifft die ElektroStoffV alle Elektro- und Elektronikgeräte der Kategorien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 10. Diese müssen bereits seit 1. Juli 2006 "RoHS-konform" sein.

Neu hinzugekommen sind folgende Gerätekategorien:

  1. Medizinische Geräte ("Kategorie 8")
  2. Überwachungs- und Kontrollinstrumente ("Kategorie 9")
    • Die definierten Anforderungen gelten erst ab 22. Juli 2014.
  3. Sonstige Elektro- und Elektronikgeräte, die keiner der bereits genannten Kategorien zuzuordnen sind ("Kategorie 11")
    • Die definierten Anforderungen gelten erst ab 22. Juli 2019.

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Voraussetzungen für den Einsatz

Elektro- und Elektronikgeräte einschließlich Kabeln* und Ersatzteilen für die Reparatur, die Wiederverwendung, die Aktualisierung von Funktionen oder die Erweiterung des Leistungsvermögens dürfen Folgendes nicht enthalten: Blei, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB) oder polybormierte Diphenylether (PBDE) mit mehr als 0,1 Gewichtsprozent oder Cadmium mit mehr als 0,01 Gewichtsprozent je homogenem Werkstoff.

*Ein Kabel mit einer Nennspannung von weniger als 250 Volt, das als Verbindungs- oder Verlängerungskabel zum Anschluss eines Elektro- oder Elektronikgeräts an eine Steckdose oder zur Verbindung von zwei oder mehr Elektro- oder Elektronikgeräten dient. (Kategorie 11")

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