E-Mobility: Informationen zum Thema Elektrofahzeuge

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Hier haben wir für Sie häufig gestellte Fragen über Elektrofahrzeuge beantwortet.

Was versteht man unter Elektromobilität?
Elektromobilität dient als Sammelbegriff für alle Fortbewegungsmittel, die ihre Antriebskraft zumindest teilweise aus elektrischem Strom erzeugen. Gemeint sind vor allem Fahrzeuge des motorisierten Individualverkehrs, die zumindest stellenweise nur mit Hilfe eines Elektromotors angetrieben werden, ohne dabei auf einen Verbrennungsmotor angewiesen zu sein.

Produkte FAQ Elektrofahrzeuge

Für die Bundesregierung Deutschland fallen im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität alle Fahrzeugtypen unter diese Bezeichnung, die direkt mit Strom aus der Steckdose betankt werden können. Also zählen dazu rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge sowie welche mit Range-Extender als auch Plugin-Hybride Fahrzeuge. Hybrid-Fahrzeuge, die man nicht an das Stromnetz anschließen kann, werden hingegen nicht dazu gezählt. Positiv ist jedoch, dass sich auch bei solchen Fahrzeugen durch die Hybridisierung der Kraftstoffverbrauch reduziert.

Was ist ein Elektrofahrzeug?
Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, welches elektrische Energie benutzt, um sich fort zu bewegen.

Seit wann gibt es Elektrofahrzeuge?
Elektrofahrzeuge gibt es schon länger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Um 1900 fuhren in New York überwiegend elektrisch angetriebene Autos, bevor der Verbrennungsmotor seinen Siegeszug antrat. Der Verbrenner setzte sich durch, da Benzin extrem billig war.

Was ist ein E-Bike?
Ein E-Bike oder auch Elektrofahrrad ist ein durch einen Elektromotor angetriebenes Zweirad. Der Name ist etwas irreführend, denn es handelt sich um ein Fahrrad ohne Pedale. Elektrofahrräder mit Pedalen, bei denen der Motor tretkraftunterstützend wirkt und dessen Unterstützung erst durch Pedalieren (das Treten der Pedale) abgerufen wird, werden stattdessen Pedelecs genannt. Hier geht es zu den FAQs der Elektrofahrräder.

Was bedeutet "Elektrofahrzeug"?
Ein Fahrzeug, das sich durch einen elektrisch betriebenen Motor fortbewegt.

Schonen Elektrofahrzeuge die Umwelt?
Elektrofahrzeuge fahren nicht nur fast geräuschlos und emissionsfrei. Kommt der Ladestrom zusätzlich noch aus erneuerbaren Energiequellen, wird auch bei der Energieerzeugung kein CO2 produziert.

Was ist ein E-Roller?
Das Motto der Elektroroller lautet: Aufladen und los düsen. Die idealen City-Flitzer und Kurzstreckenfahrzeuge überzeugen durch ihre geringe Wartungsnotwendigkeit bei voller Durchzugskraft. Denn bereits ab der Drehzahl Null steht das volle Drehmoment zur Verfügung. Zeitaufwändige Öl- oder Zündkerzenwechsel fallen sogar ganz weg.

Für Elektro-Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h braucht man einen Mofa-Führerschein, für einen Elektro-Roller der bis zu 45 km/h schnell fährt, benötigt man einen Führerschein ab der Klasse M aufwärts. Zudem besteht Versicherungspflicht. Für E-Roller, die schneller als 45 km/h fahren wird der Führerschein ab Klasse AM aufwärts benötigt.

Was ist ein Elektrorollstuhl?
Die Krankenkassen finanzieren ihren Versicherten elektrisch betriebene Rollstühle mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind. Die Mehrkosten, die bei der Anschaffung von Elektrorollstühlen mit Geschwindigkeiten über 6 km/h anfallen, müssen von den Versicherten selbst übernommen werden.

Was ist ein Elektro-Scooter?
Diese kleinrädrigen Elektro-Roller gibt es mit oder ohne Straßenzulassung. Elektro-Scooter mit Zulassung eignen sich ideal für den Stadtverkehr und kurze Strecken. Um sie zu fahren benötigt man einen Mofaführerschein. Außerdem besteht Kennzeichnungs- sowie Versicherungspflicht. Elektro-Scooter ohne Straßenzulassung kommen bei Sport- und Freizeitaktivitäten zum Einsatz, werden auch zunehmend zur Fortbewegung in Lagerhallen, auf Messen oder in Produktionsstätten genutzt.

Sind Anhängerkupplung bei Elektroautos erlaubt?
Bislang sind Anhängerkupplungen bei Elektroautos noch nicht zulässig.

Gibt es für Elektroautos eine Klimaanlage?
Technisch stellt eine Klimaanlage in einem Elektrofahrzeug kein Problem dar, es kommt bei deren Betrieb jedoch zu Einbußen bei der Reichweite.

Was ist der Unterschied zwischen Hybrid und Elektrofahrzeugen?
Der Unterschied besteht darin, dass Hybridfahrzeuge neben dem Elektromotor noch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Elektrofahrzeuge dagegen werden nur von einem Elektromotor angetrieben.

Was ist Rekuperation?
Rekuperation ist eine Art der Energie-Rückgewinnung. Dabei wird Bewegungs- und Bremsenergie in elektrische Energie umgewandelt und der Akku nachgeladen. Das Ergebnis ist ein Reichweitengewinn.

Umwelt

Was sind die Vorteile der Elektromobilität für die Umwelt?
Elektrofahrzeuge sind geräuscharm und stoßen keine Schadstoffe aus. Und stammt der geladene Strom aus regenerativen Quellen, fällt auch bei der Energieerzeugung kein CO2 an.

Wie CO2-neutral fahre ich mit einem Elektroauto?
In Deutschland werden folgende CO2-Werte angesetzt, es ist jedoch abhängig von Ihrem Stromanbieter-Vertrag:

  • Ökostrom: etwa 40 g pro kwh
  • Windenergie Offshore: 23 g pro kwh
  • Windenergie Onshore: 24 g pro kwh
  • Solarstrom-Import aus Spanien: 27 g pro kwh
  • Atomkraftwerk: 32 g pro kwh
  • Wasserkraftwerk: 40 g pro kwh
  • Multikristalline Solarzelle: 101 g pro kwh
  • Erdgas-GuD-Heizkraftwerk: 148 g pro kwh
  • Biogas-Blockheizkraftwerk: 409 g pro kwh
  • Erdgas-GuD-Kraftwerk: 428 g pro kwh
  • Import-Steinkohle-Heizkraftwerk: 622 g pro kwh
  • Braunkohle-Heizkraftwerk: 729 g pro kwh
  • Import-Steinkohle-Kraftwerk: 949 g pro kwh
  • Braunkohle-Kraftwerk: 1153 g pro kwh

Ausgehend von einem Vergleich zwischen Benziner mit 1800 ccm Hubraum sowie einem Verbrauch von 7 Litern Super auf 100 km und einem Elektroauto mit 20 kWh Verbrauch auf 100 km, kosten 100 km mit dem Elektroauto etwa 3 Euro und setzen 12 kg CO2 frei. Ein Benziner dagegen pustet auf 100 km bei angenommenem Verbrauch 26 kg CO2 in die Luft.

Enthalten die Akkus Giftstoffe?
Dies ist zunächst zu bejahen. Nickel-Cadmium-Akkus sind aus dem Grund inzwischen verboten. Blei-Akkumulatoren werden zu nahezu 100% eingesammelt und wiederverwertet. Auch Nickelmetall-Hydrid-Akkus lassen sich weiter verwerten. Ihre Inhaltsstoffe kommen in der Stahlherstellung zum Einsatz. Bei Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus erfolgt eine metallurgische Aufbereitung. Vor allem Kobalt, Nickel und Kupfer werden hierbei durch den Recyclingprozess gewonnen.
ACHTUNG: Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll!

Antriebsarten

Was ist eine Brennstoffzelle?
Die Brennstoffzelle dient zur Umwandlung von Brennstoff in elektrische Energie. Durch die Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff wird Strom erzeugt, der zum Antrieb von Elektromotoren eingesetzt werden kann. Auf diese Weise sind hohe Reichweiten bei schnellem Auftanken garantiert. Aber das Beste ist, dass bei Elektromotoren lediglich Wasser in die Luft abgegeben wird anstelle von Luftschadstoffen der Verbrennungsmotoren.

Wie funktionieren Hybridantriebe?
Von Hybridantrieb spricht man, wenn neben dem herkömmlichen Verbrennungsmotor noch ein Elektromotor ganz oder teilweise mit antreibt. Aber hybrid ist nicht hybrid! Es gibt verschiedenartige Bauweisen und Anwendungen:

Was ist ein Mild Hybrid?
Der Mild Hybrid fährt nicht rein elektrisch. Jedoch unterstützt ein Elektromotor den Verbrennungsmotor.

Was bedeutet Full Hybrid?
Der Full Hybrid kann streckenweise auch rein elektrisch fahren.

Was ist ein Microhybrid?
Sogenannte Microhybrids mit Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-Automatik tragen zwar zur Einsparung von Kraftstoff und Emissionen bei, aber einen Einfluss auf den Vortrieb haben sie nicht. Die gewonnene elektrische Energie fließt lediglich der Bordelektronik zu.

Was ist ein Plug-In Hybrid?
Bei dieser Technik wird die Batterie nicht mehr ausschließlich durch den Verbrennungsmotor, sondern auch am Stromnetz aufgeladen. Diese Technologie ermöglicht längere rein elektrische Fahrten und wird daher als Stufe zwischen Full Hybrid und dem reinen Elektrofahrzeug angesehen.

Was ist ein Paralleler Hybrid?
Beim parallelen Hybrid wirken Elektro- und Verbrennungsmotor gemeinsam (parallel) auf den Antriebsstrang.

Was ist ein Serieller Hybrid?
Der serielle Hybrid kann bei geladener Batterie auch streckenweise ohne Verbrennungsmotor fahren. Er verfügt zwar über einen relativ kleinen Verbrennungsmotor, aber dieser dient nicht dem Antrieb. Er lädt bei Bedarf die Akkus nach, auch als Range-Extender (Reichweiten-Verlängerer) bezeichnet.

Was bedeutet Mischhybrid?
Je nach Betriebsart stellt beim Mischhybrid der Verbrennungsmotor mittels Generator und Akku die Energie für den Elektromotor bereit (serieller Antrieb) oder er ist direkt mit dem Antrieb gekoppelt (paralleler Antrieb). Zwischen beiden Zuständen wird automatisch umgeschaltet.

Was ist ein Verzweigter Hybrid?
Vereinigt seriellen und parallelen Hybrid. Einerseits wirkt der Verbrennungsmotor direkt auf den Antriebsstrang. Andererseits treibt er über einen Generator den Elektromotor an und lädt die Batterie (serieller Antrieb). Die Leistung des Verbrennungsmotors wird also "verzweigt".

Reichweite

Welche Reichweite haben Elektroautos?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Reichweite eines Elektroautos hängt von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise Fahrzeugtyp, Batterie, Fahrstil, Strecke und Temperatur. Verbrauchen Klimaanlage, Heizung, Licht oder Radio zusätzlich Energie, verringert sich die Reichweite. Umgekehrt kann die Reichweite aber auch vergrößert werden, indem zum Beispiel beim Bremsen Energie zurückgewonnen wird (Rekuperation). Ist ein zusätzlicher kleiner Verbrennungs-Motor (Range-Extender) eingebaut, der Strom erzeugen und in die Batterie einspeisen kann, erhöht dies ebenfalls die Reichweite.

Ist die Reichweite eines Elektrofahrzeuges nicht zu gering?
80 bis 90% der Bundesbürger fahren im Durchschnitt weniger als 80km täglich. Die Bedenken sind demnach oft gegenstandslos und eher psychologischer Natur. Die meiste Zeit des Tages steht das Fahrzeug – ist also eher ein "Stehzeug" – und kann währenddessen geladen werden. Ein Elektrofahrzeug ist somit ideal geeignet als Erstfahrzeug. Auch für Langstrecken-Fahrer werden Elektrofahrzeuge interessanter, denn es wird intensiv an Akku-Technologien geforscht, die weit höhere Reichweiten erlangen als bisherige Serienmodelle.

Gibt es eine Warnanzeige für "geringe Reichweite"?
Es gibt verschiedene Warnanzeigen, die darüber informieren.

Laden

Wo sollen Elektroautos geladen werden?
Grundsätzlich ist das Laden von Elektrofahrzeugen anders als das Tanken von konventionellen PKW und LKW. Das Laden findet, da es deutlich länger dauert als ein "flüssiger" Tankvorgang, in der Regel an jenen Orten statt, an denen das Fahrzeug ohnehin längere Zeit steht. Damit also vor allem zuhause oder am firmeneigenen Parkplatz am Arbeitsplatz.

Kann ein Elektroauto an der Steckdose zuhause aufgetankt werden?
Fast alle derzeit verfügbaren E-Autos bieten diese Möglichkeit. Allerdings ist dies nur eine Notlösung. Bei dauerhaftem Laden über das Hausnetz können die Leitungen Schaden nehmen. Für Elektroauto-Besitzer empfiehlt es sich daher, am Hauptstandort des Elektroautos eine Wallbox (Ladebox) zum Laden zu installieren. Diese lädt das Auto wesentlich schneller. Beim Aufladen gilt die Faustregel: (Std*kW*5=km) Bei einer Leistung von 3,7 kW werden pro Stunde 18 km Reichweite geladen, bei 11 kW 55 km und bei 22 kw 110 km. kW bezeichnet hier die Ladeleistung und nicht die Motorleistung des Fahrzeugs.

Was ist eine Wallbox/Ladebox?
Als Wallbox bzw. Ladebox bezeichnet man Versorgungseinheiten für Elektro-Autos zur Wandmontage. Diese kommen als Heimladestationen in privaten Garagen, Carports, öffentlichen Parkhäusern, Tiefgaragen, Ladebereichen für Fahrzeugflotten usw. zum Einsatz. Je nach vorhandenem oder zukünftigem Elektrofahrzeug wird die Wallbox entsprechend ausgewählt und durch den Elektrofachbetrieb installiert. Grundsätzlich unterscheiden sich die Wallboxen durch 1-phasige und/oder 3-phasige Ladung im Leistungsbereich von 3 kW bis 22 kW.

Wie langer dauert des Ladevorgang?
An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose dauert der Aufladungsprozess des Akkus eines Elektrofahrzeuges je nach Speicherkapazität ca. 6 bis 10 Stunden. Jedoch gibt es auch Elektrofahrzeuge die zur Schnellladung taugen. Ihre Akkus benötigen 2 bis 4 Stunden bis sie vollkommen geladen sind. Allerdings brauchen sie dafür höhere Stromstärken als im Haushaltsbereich üblich. Als Faustregel für die Aufladung von Elektrofahrzeugen gilt: (Std*kW*5=km) Bei einer Leistung von 3,7 kW werden pro Stunde 18 km Reichweite geladen, bei 11 kW 55 km und bei 22 kw 110 km. kW bezeichnet hier die Ladeleistung und nicht die Motorleistung des Fahrzeugs.

Muss ich mein Fahrzeug immer "voll"-laden?
Sie können Blei- oder Lithium-Ionen-Akkus entsprechend Ihrem Fahr- und Zeitbedarf aufladen und den Ladevorgang jederzeit unterbrechen.

Wartung

Wie aufwändig ist die Wartung des E-Fahrzeuges?
Reine Elektrofahrzeuge sind längst nicht so wartungsintensiv wie Verbrenner. E-Antriebe haben wesentlich weniger bewegliche Teile als Verbrenner, die aus mehreren tausend mechanischen Teilen bestehen. Gegenüber einem Verbrenner entfallen z.B. Ölstandskontrolle, Ölwechsel, Filterwechsel, Getriebeölkontrolle/-wechsel, Zündkerzenwechsel, Vergasereinstellung, Zahnriemenwechsel, ASU usw. Zudem ist die Lebensdauer eines Elektromotors deutlich größer als die des Fahrzeugs selbst.

Fahrverhalten

Was unterscheidet Elektrofahrzeuge im Fahrverhalten von herkömmlichen Fahrzeugen?
Zum einen steht, anders als beim Verbrennungsmotor, das volle Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich zur Verfügung. Außerdem wird kein Getriebe benötigt, das Schalten entfällt. Zudem sind keine Motorengeräusche sondern einzig Fahrgeräusche zu hören.

Sind E-Autos, gerade aufgrund ihrer Geräuschlosigkeit, nicht gefährlich im Straßenverkehr?
Laut einer Studie des Center of Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen, die sich mit der Geräuschentwicklung von insgesamt fünf E-Autos im Vergleich zu sechs fossil betriebenen Autos auseinandersetzte, wirkt sich die geringe Lärmemission von E-Autos nicht nachteilig aus. Auch für Blinde seien die E-Autos, trotz des leisen Anfahrens, nicht gefährlicher als die herkömmlichen Otto-Motor-Autos. Bei konstanter Geschwindigkeit im Stadtverkehr gäbe es keine Unterschiede in der Wahrnehmung durch Fußgänger zwischen den E-Autos und den herkömmlichen Fahrzeugen.

Sparen mit Elektrofahrzeugen

Elektrofahrzeuge: Anschaffungspreis und Unterhaltungskosten
Die Betriebs- und Unterhaltungskosten für Elektrofahrzeuge liegen bei einem Drittel verglichen mit denen von herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Aufgrund dessen amortisieren sich die etwas höheren Anschaffungskosten für Elektroautos relativ schnell.

Spare ich mit einem Elektroauto Steuern?
Elektroautos sind auf 10 Jahre nach der Erstanmeldung von der Kfz-Steuer befreit (gilt für Fahrzeuge, die zwischen 18.05.2011 und 31.12.2015 zugelassen sind).

Wie hoch ist der Wirkungsgrad von Elektrofahrzeugen?
Der Wirkungsgrad eines Elektrofahrzeugs liegt bei 85%, während der Wirkungsgrad eines herkömmlichen Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor bei ca. 20% liegt. Das bedeutet, dass von 100 Litern Treibstoff gerade mal 20 Liter für die Bewegung des Fahrzeuges genutzt werden. Die restlichen 80 Liter gehen durch Reibung und Wärme verloren.

Motoren

Was ist ein Brushless-Motor?
Brushless-Motoren also "Bürstenlose Motoren" sind Meisterstücke der Technik. Ihre Vorteile sprechen für sich: Sie sind wartungsfrei, da keine Verschleißteile verbaut wurden, sehr effizient und verfügen über eine hohe Lebensdauer.

Sind Verbrennungsmotoren nicht viel schneller und kräftiger?
Nein, denn Verbrennungsmotoren haben bei gleicher kW-Leistung einen wesentlich schlechteren Wirkungsgrad. Es wird weniger Kraft in Bewegung umgewandelt. Elektromotoren sind wesentlich dynamischer und extremer in der Kraftentfaltung (Drehmoment).

Wird die Leistung von Elektromotoren auch in PS gemessen?
In der Regel wird die Leistung in Watt (W) bzw. Kilowatt (kW) angegeben, der offiziell anerkannten Einheit für Motorenleistung. Der Mitsubishi I-MiEV hat 47 kW. Das entspricht etwa 64 PS. Ein Elektromotor hat einen wesentlich höheren Wirkungsgrad und mehr Drehmoment als ein Benziner und bringt somit mehr "Kraft aufs Rad".

Akkus

Wie recycle ich meinen Akku richtig?

  • Als oberste Maxime gilt: Batterien und Akkus gehören unter keinen Umständen in den Hausmüll, sondern in entsprechende Sammelstellen zur Wiederverwertung und Entsorgung!
  • Die in Umlaufbringung von Nickel-Cadmium- (NiCd) Akkus ist seit 2009 durch das in Kraft getretene Batteriegesetz (BattG) bis auf wenige Ausnahmen verboten. Nur in Verbindung mit Alarmsystemen, Notbeleuchtungen, medizinischer Ausrüstung und schnurlosen Elektrowerkzeugen dürfen cadmiumhaltige Batterien noch verwendet werden.
  • Blei-Akkus können durch entsprechende Verfahrenstechniken fast vollständig wiederverwertet werden.
  • Auch Nickel-Metallhydrid-Akkus lassen sich zu großen Teilen wiederverwerten, ihre Bauelemente fließen vor allem in die Stahlherstellung.
  • Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus durchlaufen einen metallurgischen Aufbereitungs- und Recyclingprozess bei dem vor allem Kobalt, Nickel und Kupfer zurück gewonnen werden.

Wie pflege ich Blei-Gel-Akkus am besten?
Bei Blei-Gel-Batterien gibt es eine Selbstentladung, daher alle Vier Wochen nachladen. Den Akku möglichst nie komplett entladen, um einem Verlust der Speicherkapazität vorzubeugen.

Wie pflege ich Li-Ion-Akkus am besten?
Nach Möglichkeit niemals vollständig entladen. Häufiger zwischendurch nachladen, damit das Batterie-Management-System arbeiten kann. Vor der Einlagerung vollladen und alle Vier Wochen nachladen. Ladungen bei Minus-Graden möglichst vermeiden.

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