Die 13 besten Energiespartipps

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Energie lässt sich auch "auf die Schnelle" sparen. Manch kleine Veränderung hat sogar eine enorme Hebelwirkung auf Ihre Stromrechnung. Und mancher Eingriff ist unkompliziert und dabei kostengünstig möglich. Die besten Energiespartipps für Ihren Haushalt:

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Die 13 besten Energiespartipps

  1. Diese Killer arbeiten kostenlos für Sie
    Schalten Sie unnötige Stand-bys ab! Sogenannte Master-Slave-Steckdosenleisten sparen Strom, wenn mehrere zusammen betriebene Geräte an einer Steckdosenleiste hängen (etwa Computer, Monitor, Scanner, Drucker etc.). Schaltet man das dominierende Gerät (den Master, etwa den Computer) aus, dann nimmt die Leiste auch die Peripheriegeräte vom Stromnetz. Der ausgeknipste "Master" schaltet also die Stand-by- bzw. Warteposition der anderen Geräte aus und spart so Stromkosten. Intelligente Steckdosenleisten vollführen dies sogar automatisch. Laut Bundesumweltministerium kann ein Zweipersonenhaushalt je nach Gerätezoo und -nutzung rund 485 Kilowattstunden (140 €) sparen, die sonst durch Stand-by-Verluste verloren gingen.
  2. Tip_06Machen Sie aus Ihren Leuchten Spardosen
    Wer Glüh- und Halogenlampen gegen LED-Birnen tauscht, senkt seinen jährlichen Stromverbrauch für Licht erheblich. Die Ersparnis rangiert laut Umweltbundesministerium für einen Zweipersonenhaushalt bei 270 Kilowattstunden (ca. 80 €) Strom pro Jahr. Übrigens: Warmweiße Lichtfarben der alternativen Leuchtmittel sorgen sogar für ein wohnliches Licht.
  3. Wissen macht schlau
    Stellen Sie Ihren Stromverbrauch auf den Prüfstand! Ein Strommessgerät hilft Ihnen, Stromfresser im eigenen Haushalt aufzuspüren. Diese Energiekostenmessgeräte können Sie auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen.
  4. Pausen sind wichtig
    Stellen Sie auf Ihrem Computer den Energiesparmodus so ein, dass der Monitor sich verdunkelt oder abschaltet, wenn Sie ein paar Minuten nicht daran gearbeitet haben. Laut Umweltbundesministerium sparen Sie so bis zu 90 Prozent Strom, außerdem lebt so der Akku Ihres Notebooks länger.
  5. Schauen Sie nicht ins grelle Licht
    Gerade bei großen, energiefressenden Fernsehern lässt sich mit etwas weniger Helligkeit und Kontrast bei den Einstellungen viel Energie sparen, ohne dass Sie sich als Zuschauer ein schlechtes Bild antun müssen. Zudem verfügen viele Geräte über einen Stromsparmodus.
  6. Partnerwechsel lohnt sich wieder
    Vergleichen Sie die Strom- und Gastarife Ihres Grundversorgers und weiterer Anbieter nebst den oft angebotenen Wechselprämien mit Hilfe von Tarifrechnern im Internet. Sogar Ökostrom ist oftmals günstiger als mancher Basistarif. Die Summe, die Sie einsparen, wird Sie zwar nicht reich machen; aber Sie können den Betrag Energiesparer investieren, um Ihren Haushalt langfristig noch energieeffizienter zu machen.
  7. Tip_04Lassen Sie Ihr Haushaltsgeld nicht sinnlos den Bach runter gehen
    Bauen Sie einen Strahlregler in Ihr Wassersystem ein (z.B. angeschraubt an den Armaturen oder verwendet als Wassersparduschköpfe), sofern Ihr Haushalt einen elektrischen Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer nutzt. Diese "Durchflussbegrenzer" verringern einerseits die in den Leitungen zirkulierende Warmwassermenge. Andererseits sorgen sie dafür, dass der Wasserstrahl in der Regel kräftig bleibt. So sinken bei gleichbleibendem Komfort die Stromkosten. Laut Bundesumweltministerium spart ein Zweipersonenhaushalt mit Durchflussbegrenzern 450 Kilowattstunden (ca. 130 €) Strom im Jahr. Die hilfreichen Adapter lohnen sich indes auch bei einer Brauchwassererwärmung per Öl oder Gas.
  8. Verheizen Sie Ihre Kohle lieber sinnvoller
    Ungeregelte, alte Umwälzpumpen in Heizanlagen sind Energiefresser – sogar wenn die Thermostatventile an den Heizkörpern geschlossen sind oder wenn gerade keine Heizperiode stattfindet. Ein Zweipersonenhaushalt kann den Betriebsstrom seiner Heizanlage mit einer modernen Umwälzpumpe um rund 460 Kilowattstunden (ca. 130 €) pro Jahr verringern.
  9. Tip_11Eiskalt und berechnend
    Ob Kühl- und Gefriergeräte energiesparend arbeiten (State oft he Art sind heute A+++ Geräte), lässt sich mit Hilfe eines Strommessgeräts prüfen. Auch die Größe der Kühler und Gefrierer wirkt sich auf den Stromverbrauch aus. Laut Umweltbundesministerium lassen sich bei Tausch des Kühlgerätes in einem Zweipersonenhaushalt bis zu 170 Kilowattstunden (ca. 50 €) Strom sparen. Legen Sie entbehrliche Extrakühler still und lassen Sie diese fachgerecht entsorgen – vor allem veraltete Kühlschränke und überdimensionierte Kühltruhen, die jährlich bis zu 600 Kilowattstunden (ca. 175 €) Strom verpulvern.
  10. Heisser Tipp zur Teatime
    Geben Sie Wasserkochern den Vorzug vor E-Herden beim Teewasserkochen. Sie produzieren weniger Abwärme und verpulvern dadurch weniger Strom.
  11. Alles eine Frage der Einstellung
    Stellen Sie Ihren Kühlschrank auf sieben Grad Celsius (leicht verderblichen Fisch oder Fleisch ins kälteste unterste Fach legen) und Ihr Gefriergerät auf minus achtzehn Grad und prüfen mittels Thermometer, ob Ihre Geräte auf diese Optimaltemperaturen eingestellt sind. Platzieren Sie die Geräte möglichst weit weg von Wärmequellen wie Heizkörpern, Backöfen und Herden.
  12. Die schnelle Herdprämie
    Laut Experten braucht der Spaghetti-Topf auf dem Elektroherd mit Deckel 30 Prozent weniger Strom als würde man die Nudeln ohne Deckel garen. Noch sparsamer verhalten sich Schnellkochtöpfe mit ihren kurzen Garzeiten und 50 Prozent Stromersparnis gegenüber dem konventionell gekochten Gericht. Wer Auflauf, Kuchen oder Pizza im Ofen aufbackt, muss die Garzeiten minimal verlängern, um sich ein energieaufwändigeres Vorheizen zu sparen. Dabei können Sie den Backofen auch schon kurz vor Ende der Garzeit ausstellen, denn: Die Restwärme zum Fertigbacken reicht aus. Dasselbe Prinzip gilt beim Garen auf dem Elektroherd.
  13. Tip_01Legale Geldwäsche spart viele €
    Beladen Sie Ihre Waschmaschine bis zum zulässigen Maximum, um die Zahl ihrer Waschgänge im Jahr zu verringern, und wählen Sie eine angemessen niedrige(re) Waschtemperatur. Sogar Waschmaschinen der neuesten Generation mit Mengenautomatik verbrauchen bei voller Ladung verhältnismäßig weniger Waschmittel, Strom und Wasser als unter halber Last. Selbst stark verschmutzte "Kochwäsche" wird bereits bei 60 Grad hygienisch sauber. Bei normaler Wäsche reichen oftmals schon 30 bis 40 Grad. Meist wird eine Vorwäsche entbehrlich. Niedrigtemperaturwaschmittel in modernen Maschinen erlauben oft sogar eine 20-Grad-Wäsche. Dies spart Ressourcen, schont die Textilien und Ihren Geldbeutel. Laut Bundesumweltministerium verbraucht eine Wäsche bei 60 Grad um die Hälfte mehr Strom als bei 40 Grad. Packen Sie die Wäsche im Sommer zum Trocknen auf die Leine oder den Ständer, anstatt in den Trockner! Und prüfen Sie, ob ein Austausch eines ineffizienten Trockners der Klasse B oder C durch ein Gerät mit einer höheren Energieeffizienzklasse nicht langfristig Ihren Geldbeutel schont. Ökoprogramme von Wasch- und Spülmaschinen laufen wegen ressourcenschonender Einweichzeiten zwar länger, machen sich jedoch mittelfristig beim geringeren Stromverbrauch bemerkbar.

Weitere Informationen rund um das Thema Energie finden Sie in unserer Hilfe & Produktberatung Energie.

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